Heilpraktiker / alternative Heilmedizin

Alternative medizin

Zusatzversicherung für Heilpraktiker und alternative Heilmedizin

Viele Menschen schören mittlerweile auf alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren oder aber auch auf die Behandlung durch einen Heilpraktiker, insbesondere dann, wenn die Schulmedizin nicht weiter kommt.

Während Heilpraktikerleistungen vom Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen sind, bieten einige Kassen mittlerweile ein ganze Reihe von Leistungen im Bereich von alternativen Heilmethoden / Naturheilverfahren an. Nicht nur dieser Punkt sollte ein Anlass sein, einen Krankenkassenvergleich anzustellen.

Akupunktur ist bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen zur Regelleistung aller Kassen geworden. Weitere Akupunkturbehandlungen dürfen jedoch nicht mehr übernommen werden.

Hufelandverzeichnis

Ärzte, die Naturheilverfahen anbieten, rechnen nach dem Hufelandverzeichnis ab, sofern nicht etwas anderes vereinbart wurde. Das Hufelandverzeichnis wird von der Hufelandsgesellschaft erstellt.  Im Hufelandverzeichnis sind die meisten Leistungen enthalten, von denen es wissenschaftlich erwiesen ist, dass diese Naturheilverfahren Sinn machen. Das Verzeichnis ist daher Änderungen unterworfen.

Heilpraktiker sind nicht an das Hufelandverzeichnis gebunden, sondern rechnen grundsätzlich nach einer eigenen Gebührenordnung (GebüH). In der GebüH sind bestimmte Mindest- und Maximalerstattungssätze aufgeführt. Eine gute Zusatzversicherung sollte natürlich bis zu den Höchstsätzen der GebüH erstatten, sonst droht man auf einen Teil der Rechnungen sitzen zu bleiben.

Wer auf alternative Heilmedizin schört, sollte zunächst nach einer geeigneten Krankenkasse suchen. Bei günstigen Zusatzversicherungen werden Heilpraktikerleistungen nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag pro Jahr, der in der Regel zwischen 500 € bis 2.000 € liegt, erstattet. Nur wenn man bereit ist, einen Betrag um die 100 € Betrag im Monat zu zahlen, leisten (sehr wenige) Tarife auch in unbegrenzter Höhe für Heilpraktikerleistungen. Die Tarife sichern daher oftmals kein Existenz bedrohendes Risiko ab oder sind teuer.

Hier können Sie Versicherungsvorschläge zu Heilpraktiker- und Tarifen für alternative Heilmedizin anfordern.

Angebotsanforderung zu Heilpraktiker- / alternativen Heilmedizin-Tarifen

    Unverbindliche Angebotsanforderung zu Heilpraktiker- / alternative Heilmedizin-Tarifen

    Sie erhalten zunächst einen individuellen und kostenlosen Beitrags- und Leistungsvergleich sowie die Gesundheitserklärungen mindestens dreier Anbieter zur Einleitung der Risikovoranfragen. Sie gehen mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars natürlich keinerlei Verpflichtungen ein. Ihre Daten werden selbstverständlich auch nicht an Dritte weiter gegeben.

    Wir müssen für den Gesetzgeber sicherstellen, dass Sie wissen, mit wem Sie es hier zu tun haben. Diese Erstinformation über uns daher bitte lesen, runterladen bzw. ausdrucken und dies bestätigen. Vielen Dank.

    Allgemeine Angaben

    Anrede (Pflichtfeld) HerrFrau

    Vorname (Pflichtfeld)

    Nachname (Pflichtfeld)

    Straße

    PLZ

    Ort

    Geburtsdatum (Pflichtfeld) in der Form tt.mm.jjjj

    E-Mail (Pflichtfeld)

    Telefon nur für Rückfragen / nicht für Werbeanrufe

    Berufsstand

    Genaue Berufsbezeichnung

    __________________________________________________________________

    Fragen zum gewünschten Grundschutz bei Heilpraktikerleistungen

    Gewünschte Erstattungshöhe von Heilpraktikerrechnungen in % pro Jahr?

    Gewünschte Erstattungshöhe von Heilpraktikerrechnungen in Euro pro Jahr?

    Fragen zum gewünschten Leistungsumfang

    Erstattung von alternativen Heilmethoden nach dem Hufelandverzeichnis?

    janein

    Erstattung von alternativen Heilmethoden nach dem Hufelandverzeichnis durch Ärzte?

    janein

    __________________________________________________________________

    Schlussfragen

    Wünschen Sie die Zusendung der Analyse und der Risikovoranfragen/Anträge per E-Mail im pdf-Format ?
    janein

    Zusätzlicher Hinweis

    Hinweise zum Datenschutz in unserem Hause (Bitte lesen und bestätigen)

    captcha

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    Angebotsanforderung zur Zahnzusatzversicherung

      Unverbindliche Angebotsanforderung zur Zahnzusatzversicherung

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      Genaue Berufsbezeichnung

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      Fragen zum gewünschten Grundschutz

      Gewünschte Erstattungshöhe in % bei Zahnersatz?

      inklusive Einschluss von Inlays?

      janein

      inklusive Einschluss von Implantaten?

      janein

      Gewünschte Erstattungshöhe in % bei Zahnbehandlung?

      Gewünschte Erstattungshöhe in % bei Kieferorthopädie?

      Fragen zum gewünschten Leistungsumfang

      Erstattung auch über die Höchstsätze (Faktor 3,5) der GOZ hinaus?

      janein

      Einschluss von prophylaktischen Maßnahmen (professionelle Zahnreinigung)?

      janein

      Erstattung auch ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung?

      janein

      Hohe Erstattung bereits in den ersten Versicherungsjahren (Standard: mind. 500 € im ersten und mind. 1000 € im zweiten Versicherungsjahr)?

      janein

      __________________________________________________________________

      Schlussfragen

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      Risikoanalysen

      Close-up Of Silver Pen Over Filled Checkboxes In Form

      Risikoanalysen für private Krankenvollversicherungen und Beihilfetarife

      Fordern Sie einen Beitrags- und Leistungsvergleich zur privaten Krankenvoll- oder bei Beamten zur Restkostenversicherung an.

      Mindeststandards in der privaten Krankenvollversicherung- PKV

      Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters unterstellen wir einen gewissen Mindeststandard. So bleiben Sie vor unliebsamen Überraschungen im Schadenfall verschont. Dabei berücksichtigen wir die vom Verband der privaten Krankenversicherer  und auch vom Bund der Versicherten empfohlenen Standards:

      Mindeststandards des PKV-Verbandes
      • Psychotherapie mit 50 Sitzungen,
      • Versorgung mit Hilfsmitteln durch einen offenen Hilfsmittelkatalog,
      • Kostenübernahme für Entwöhnungsbehandlungen bei Suchterkrankungen.
      K.O-Kriterien des Bundes der Versicherten

      Ambulanter Bereich

      • Offener Hilfsmittelkatalog (analog Empfehlung PKV-Verband),
      • Logopädie & Ergotherapie
      • Ambulante Psychotherapie ohne Genehmigungspflicht und möglichst ohne Begrenzung der Sitzungsanzahl,
      • Psychotherapie im Delegationsverfahren (von Arzt zu Psychotherapeut)
      • Psychotherapie durch Psychotherapeuten nach Psychotherapiegesetz (PsychThG),
      • Verzicht auf Kurortklausel
      • Leistungen über Regelhöchstsätze (2,3-fach) bis zum Höchstsatz (3,5-fach) der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ)

      Stationärer Bereich

      • Stationäre Psychotherapie ohne Genehmigungspflicht
      • Stationäre Versorgung in einem Hospiz
      • Stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) ohne vorherige Genehmigung

      Zahnbereich

      • Mindestens 70% Erstattung für Implantate, Prothesen, Brüclken, Kronen und Inlays
      • Erstattung unabhänggig von der Prophylaxe

      Daraus abgeleitet und ergänzt ergeben sich unsere Mindeststandards:

      Es besteht europaweiter Versicherungsschutz. Weltweiter Versicherungsschutz besteht für den vorübergehenden Auslandsaufenthalt für mindestens einen Monat.

      Ambulanter Bereich

      • Mindeststandards des PKV-Verbandes,
      • Psychotherapie im Delegationsverfahren (von Arzt zu Psychotherapeut) ohne besondere Einschränkungen und Selbstbehalte,
      • Logopädie & Ergotherapie,
      • Verzicht auf Kurortklausel,
      • Leistungen über Regelhöchstsätze (2,3-fach) bis zum Höchstsatz (3,5-fach) der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ),
      • Verzicht auf Hausarzt- /Primärarztprinzip (sofortiger Facharztbesuch ohne Einschränkungen möglich),
      • Keine pauschalen Beschränkungen bei Heilmitteln.

      Stationärer Bereich

      • Mindestens 2-Bettzimmer mit Chefarztbehandlung (Wahlleistungen),
      • Wahlleistungen nicht auf Unfälle/bestimmte Erkrankungen begrenzt,
      • Leistungen über Regelhöchstsätze (2,3-fach) bis zum Höchstsatz (3,5-fach) der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ),
      • Stationäre Psychotherapie ohne Genehmigungspflicht
      • Stationäre Versorgung in einem Hospiz

      Zahnbereich

      • Leistungen über Regelhöchstsätze (2,3-fach) bis zum Höchstsatz (3,5-fach) der Gebührenordnung für Zahnärzte (GoZ),
      • Summenbegrenzungen in den ersten Jahren entfallen bei einem Unfall.

      Krankentagegeld

      • Rückfallerkrankungen: Zeiten wiederholter Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Erkrankungen werden bei der Berechnung der Karenzzeit zusammengerechnet.
      • Der Versicherungsschutz kann vor Eintritt des Leistungsfalles ohne Gesundheitsprüfung und ohne erneute Wartezeiten angepasst werden.
      • Verkürzung der Karenzzeit bei Statuswechsel eines Arbeitnehmers ist ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne neue Wartezeiten möglich.
      • Leistung auch bei alkoholbedingten Krankheits- und Unfallfolgen.
      • Leistungen bei ausschließlich schwangerschaftsbedingter Arbeitsunfähigkeit (Ausnahme: Während der Mutterschutzfristen).

       

       

       

      PKV-Kennzahlen 2009

      Unternehmenskennzahlen in der privaten Krankenversicherung 2009

      Erklärung zu den einzelnen Spalten:
      EQ – Eigenkapital-Quote
      RQ – RfB-Quote
      RZ – RfB-Zuführungsquote
      VE – Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote
      SQ – Schadensquote
      VQ – Verwaltungskostenquote
      AQ – Abschlusskostenquote
      NZ – Nettoverzinsung
      RF – Rechtsform
      GJ – Gründungsjahr

      GesellschaftEQRQRZVESQVQAQNZRFGJ
      Allianz10,339,512,212,877,52,86,94,1AG1922
      Alte Oldenburger22,035,314,512,480,31,65,85,5AG1927
      ARAG12,024,75,25,776,92,714,74,0AG1990
      AXA7,214,04,17,282,13,86,92,8AG1997
      Barmenia17,522,77,97,382,22,67,94,3VVAG1904
      Bayrische Beamten12,28,64,03,685,22,48,83,7AG1926
      Central10,218,84,83,678,42,915,13,9AG1913
      Concordia15,945,012,712,175,23,29,54,2AG1988
      Continentale20,124,77,66,281,72,69,54,2VVAG1926
      Debeka10,341,58,95,688,51,34,65,3VVAG1905
      Deutscher Ring32,133,010,27,473,02,916,73,9VVAG1925
      DKV12,420,97,28,881,32,67,44,6AG1927
      Gothaer18,315,87,59,478,83,18,73,5AG1980
      Hallesche18,621,810,711,176,32,99,74,2VVAG1934
      Hanse-Merkur17,634,99,18,669,22,419,74,2AG1875
      HUK11,318,06,54,990,30,93,94,5AG1987
      Inter27,027,97,78,477,53,710,43,8VVAG1926
      LKH28,356,713,012,783,21,62,54,9VVAG1926
      LVM12,156,312,411,777,12,78,44,0AG1982
      Mannheimer13,514,41,40,983,34,911,04,1AG1991
      Münchener Verein18,724,04,33,982,03,810,24,0VVAG1922
      Nürnberger10,336,010,511,874,73,610,04,2AG1991
      Pax14,929,69,48,183,72,55,73,8VVAG1882
      Provinzial34,126,87,48,077,83,011,15,5AG2001
      R+V15,928,29,910,475,82,011,84,8AG1987
      SDK16,721,08,98,683,21,27,04,4VVAG1926
      Signal-Iduna19,850,013,912,976,22,88,04,2VVAG1907
      Union (UKV)12,224,53,43,081,92,412,74,0AG1979
      Universa20,519,88,79,878,83,28,24,3VVAG1843
      Victoria11,819,18,311,477,72,68,43,6AG1925
      Württembergische12,833,48,79,669,94,316,23,9AG1998

      PKV-Kennzahlen 2013

      Unternehmenskennzahlen in der privaten Krankenversicherung 2013

      Erklärung zu den einzelnen Spalten:
      EQ – Eigenkapital-Quote
      RQ – RfB-Quote
      RZ – RfB-Zuführungsquote
      VE – Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote
      SQ – Schadensquote
      VQ – Verwaltungskostenquote
      AQ – Abschlusskostenquote
      NZ – Nettoverzinsung
      RF – Rechtsform
      GJ – Gründungsjahr

      GesellschaftEQRQRZVESQVQAQNZRFGJ
      Alte Oldenburger22,242,717,518,075,11,75,24,1AG1927
      ARAG12,941,013,314,873,42,98,93,7AG1990
      AXA6,816,59,610,279,52,87,64,0AG1997
      Barmenia20,134,911,611,278,92,37,63,7VVAG1904
      Bayrische Beamten12,027,911,213,178,42,06,63,9AG1926
      Central11,153,219,022,068,23,76,23,7AG1913
      Continentale27,236,612,011,477,22,58,93,8VVAG1926
      Debeka13,239,513,710,883,51,34,44,8VVAG1905
      Deutscher Ring28,843,714,816,173,02,78,23,9VVAG1925
      DKV10,423,911,515,377,02,45,24,0AG1927
      Gothaer15,424,712,415,875,33,05,93,8AG1980
      Hallesche22,136,417,017,841,72,57,93,9VVAG1934
      Hanse-Merkur14,335,214,215,070,42,012,54,6AG1875
      HUK11,725,09,58,587,30,93,33,9AG1987
      LKH39,573,215,620,776,21,61,52,9VVAG1926
      LVM12,353,913,514,574,92,67,93,8AG1982
      Münchener Verein21,038,29,114,774,43,57,43,0VVAG1922
      Nürnberger10,832,716,217,773,23,26,03,8AG1991
      Pax16,945,813,213,578,62,35,63,8VVAG1882
      R+V13,532,513,414,573,21,610,73,8AG1987
      SDK20,526,89,79,980,61,67,94,0VVAG1926
      Signal-Iduna24,457,812,011,078,32,87,93,9VVAG1907
      Union (UKV)11,328,412,616,170,82,011,13,7AG1979
      Universa26,235,413,014,674,73,07,73,8VVAG1843

      PKV-Kennzahlen

      Financial accounting graphs and charts analysis

      Unternehmenskennzahlen in der privaten Krankenversicherung

      Wann wurde das private Krankenversicherungsunternehmen gegründet? Handelt es sich um einen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) oder eine Aktiengesellschaft (AG)? Wie sehen wichtige Bilanzkennzahlen (hier des Jahres 2009) der privaten Krankenversicherungsunternehmen aus?

      Aus den Unternehmenskennzahlen lassen sich viele Rückschlüsse darauf ziehen, wie gesund ein privates Unternehmen ist. Sie bilden eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen bei der Auswahl eines privaten Krankenversicherers.

      PKV-Kennzahlen

      Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Beitragseinnahmen
      Die Eigenkapitalquote gibt das Verhältnis von Eigenkapital und Beitragseinnahmen wieder. Sie verdeutlicht, wie sicher das Unternehmen ist, bzw. inwieweit das Unternehmen etwaige kurzfristige Verluste ausgleichen könnte.

      RfB-Quote = Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung / Bruttobeiträge
      Die RfB – Quote beschreibt, wieviel Geld sich in der Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung zum 31.12. d. J. befindet, im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen. Die in der RfB befindliche Mittel werden vom Unternehmen eingesetzt um die Beitragsrückerstattung (BRE) zu finanzieren und für Einmalbeiträge zur Begrenzung von Beitragsanpassungen. Je höher die Quote, um so größer sind die Möglichkeiten zur Einflußnahme bei Beitragsanpassungen für den versicherten Bestand in der Zukunft.

      RfB-Zuführungsquote = Zuführung zur Rückstellung zur erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung in % der Beitragseinnahmen

      Versicherungsgeschäftliches Ergebnisquote = Versicherungsgeschäftliches Ergebnis / Bruttobeiträge
      Die Quote gibt in Prozent der Beitragseinnahmen an, wieviel davon nach Abzug der Aufwendungen für Schäden (Tarifleistungen und Zuführung zur Alterungsrückstellung) und Kosten (Verwaltungskosten und Abschlußkosten) übrig bleiben. Diese Kennzahl ermöglicht eine zusammenfassende Betrachtung der Schaden- und Kostensituation des Versicherers. Eine positive Quote sagt aus, daß die Beiträge ausreichend kalkuliert sind. Eine negative oder auch deutlich unterdurchschnittliche Quote kann ein Indiz für notwendige Beitragsanpassungen sein.

      Schadenquote = Schadenaufwand / Bruttobeiträge
      Diese Quote zeigt auf, in welchem Umfang die Beitragseinnahmen unmittelbar in Versicherungsleistungen und Alterungsrückstellungen fließen. Eine isolierte Betrachtung der Quote ist wenig sinnvoll, da die Schadenquote in Verbindung mit den Verwaltungs- und Abschlußkosten sich letztlich wieder in der versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote widerspiegelt. Hierbei ist insbesondere darauf zu achten, daß die Schadenquote – anders als in der Vergangenheit – nunmehr neben den Tarifleistungen und den Schadenregulierungskosten auch die jährliche Zuführung zur Alterungsrückstellung beinhaltet. Eine Hohe Schadenquote kann darauf berufen, dass die Beiträge recht knapp kalkuliert wurden. Dann ist eine hohe Schadenquote eher negativ zu bewerten. Ist sie allerdings hoch, weil die Zuführung zur Alterungsrückstellung hoch ist, dann ist dies durchaus positiv zu bewerten.

      Verwaltungskostenquote = Verwaltungsaufwendungen / Bruttobeiträge

      Abschlusskostenquote = Abschlussaufwendungen / Bruttobeiträge
      Die Höhe der Abschlußkostenquote ist in starkem Maße abhängig von der Entwicklung des Neu- und Bestandsgeschäftes. Allerdings belasten aufwendige Außendienststrukturen sowie bestimmte Innendienstarbeiten wie Vertrieb, Marketing, Werbung, Antrag die Abschlußkostenquote, und zwar weitestgehend unabhängig vom Neugeschäftsvolumen.
      Niedrige Kostenquoten, insbesondere die Verwaltungskostenquote, sind aus unserer Sicht ein sehr wichtiges Qualitätskriterium.

      Nettoverzinsung
      Die Nettoverzinsung berücksichtigt sämtliche Aufwendungen und Erträge aus Kapitalanlagen. Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie Abschreibungen auf Wertpapiere, Investmentanteile und Grundbesitz weden daher einbezogen.

      Rechengrößen

      Rechengrößen 2020 in der gesetzlichen Krankenversicherung

      Allgemeiner Beitragssatz in der GKV
      14,6%, zuzüglich Sonderbeitrag der jeweiligen Krankenkasse (Vergleich Sonderbeiträge) durchschnittlich 1,1 %)

      Ermäßigter Beitragssatz in der GKV
      14,0% zzgl. Sonderbeitrag der Krankenkassen

      Beitragssatz in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung
      3,05 % für Personen mit Kinder / 3,3 % für Versicherte ohne Kindern über 23 Jahre

      Beitragsbemessungsgrenze GKV
      56.250 € pro Jahr / 4.687,50 € monatlich

      Pflichtversicherungsgrenze GKV
      62.550 € pro Jahr / 5.212,50 € monatlich

      Geringfügigkeitsgrenze
      450 €

      Maximaler GKV-Beitrag monatlich bei Sonderbeitrag 1,1 %
      735,94 € zzgl. Pflegepflichtversicherung 142,97 € mit Kindern / 154,69 € ohne Kinder

      Maximaler Arbeitgeber / KSK-Zuschuss monatlich
      367,97 € zzgl. Pflegepflichtversicherung 71,48 € (Kinderlose über 23 Jahre tragen Zuschlag alleine)

      Beitrag GKV-Anwartschaftsversicherung monatlich
      48,73 € zzgl. Pflegepflichtversicherung 9,71 € mit Kindern / 10,51 € ab 23 Jahren ohne Kinder

      Studentischer Krankenversicherungsbeitrag monatlich
      Beitragssatz 2020 10,22 % (=Siebenzehntel vom Allgemeinen Beitragssatz) zzgl. individueller Zusatzbeitragssatz der jeweiligen Krankenkasse. Bemessungsgrundlage ist der BAföG-Bedarfssatz für nicht bei den Eltern wohnende Studierenden (seit Wintersemester 2020: 744 €).

      Der Beitrag der Studenten beträgt

      • seit Wintersemester 2019: 76,04 €
      • zzgl. dem Sonderbeitragssatz der jeweiligen Krankenkasse (bei z,.B. 0,9% 6,69 €)
      • zzgl. Pflegepflichtversicherung (seit Wintersemester 2019 24,55 € bei kinderlosen Studenten)
      • gesamt daher bei einem Zusatzbeitrag von z.B. 0,9% 107,28 €

      Alterungsrückstellungen

      Alterungsrückstellungen

      In den Versicherungsbeiträgen kann eine Versicherungsunternehmen auch eine  Alterungsrückstellung einkalkulieren. Damit verbindet sich ein Sparprozess, der dafür sorgen soll, dass die Beiträge, insbesondere im Alter nicht mehr so stark steigen sollen.

      Wir empfehlen, nur Tarife mit Alterungsrückstellungen zu wählen.

      Hintergrund: Insbesondere im Alter, also gerade wenn man vermutlich den Schutz am Ehesten benötigt, steigen die Beiträge sonst deutlich stärker an. Sind bis dahin nicht anderweitig genug Rücklagen gebildet worden, kann es passieren, dass der Beitrag dann nicht mehr gezahlt werden kann. Außerdem: Es ist nicht zwingend so, dass Tarife ohne Alterungsrückstellungen automatisch günstiger sind als solche, in denen ein zusätzlicher Sparvorgang stattfindet.